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Die Selbstorganisation der Macht bringt das hervor, was wir gemeinhin als „Wille“ bezeichnen. Der Wille wird gerade in diesem Machtverhältniss konstituirt, und das besagt, dass das Subjekt, der Beherrschte – wie der Herrschende – immer bereits ein Anderer ist.
Wenn man „Macht ueber jemanden ausübt“ bedeutet das, dass man etwas gegen den Willen des anderen tut, oder den anderen dazu bringt, dass er selber etwas gegen seinen eigenen Willen tut […] So werden die Machtquanta erst in einen benennnbaren Willen übersetzt.

Theodor von Iperstein 1827-1901

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